Kein Erbarmen hatte die Szodruch-Elf mit dem Ligamitstreiter Intertürk II auf heimischen Boden. Engagiert und bis zum Ende des Spiels schnörkellos, taktisch und technisch haushoch überlegen mussten die Gäste arg gebeutelt den Heimweg antreten. Entgegen alten Zeiten verlief die einseitige Begegnung bis zum Ende ohne emotionale Ausbrüche. Respekt an die Inter-Spieler, die das Spiel und die Niederlage klaglos abwickelten und akzeptierten.

Alan stand da wo ein Goalgetter stehen muss und erzielte drei Treffer

Der Torreigen begann bereits in der 4. Spielminute mit einem Kopfballtreffer von Leon. Drei Minuten später erhöhte Julius auf 2:0 und bis zur Pause stellte die Mannschaft auf 7:0. (Alan 20./26.) , (Leon 28.), (Rouven 40.), (Silas 43.). 

Die zweite Spielhälfte zeigte das gleiche Bild, Intertürk verteidigte leidenschaftlich aber der Druck und die schnellen Kombinationen stifteten zu viel Durcheinander in der Gästehälfte. Tor um Tor folgten, läuferisch nicht nachlassend spulte der Ligaprimus seine landesligareife Performance ab. Die weiteren Treffer erzielte Julius (49.) Alan (55. - Dreierpack), Kristof (65.) Julius (77.), Jonathan (79.), Julius (85. - Viererpack)

Rouven nach längerer Verletzungspause wieder eine Belebung für die Mannschaft 

Vor einer stattlichen Kulisse von ca. 150-200 Zuschauern trafen unsere 1. Herren auf der Waldwiese auf die Liga des VfB Kiel. Der ehemalige Kieler Traditionsclub, der mit einigen ehemaligen RS-Spielern bestückt ist, rangiert momentan auf dem8. Tabellenplatz und von daher schwer einzuschätzen. Eine Aufgabe für unsere Mannschaft, die sehr konzentriert und ernsthaft angegangen wurde. Zumindest in der 1. Spielhälfte wusste Bennos Mannschaft mit zielstrebigen Angriffsfussball zu überzeugen. Lücken in der gegnerischen Abwehr wurden durch präzises Passspiel konsequent ausgenutzt, zweimal steil über rechts, Flanke in die Box und Treffer. Sielas stand in der 11. und 14. Min als Abnehmer bereit und hatte aus kurzer Distanz keine Mühe den Ball über die Torlinie zu dücken. Den dritten Treffer steuerte Tim in der 29. Min. zum 0:3 bei. Zum denkbar ungünstigen Zeitpunkt verkürzt der noch nicht mutlose VfB in der 42. Minute auf 1:3 - wobei die Klärung eines harmlosen Balles zur Vorlage für den VfB-Torschützen diente.

Gratulationen an den Torschützen - Silas

Olli zog gewohnt solide die Fäden im Mittelfeld

Nach der Halbzeitpause taten sich unsere Spieler ob der komfortablen Führung und dem relativ harmlosen Gegner schwerer wieder ins Spiel zu finden. Die Zuspiele wurden zunehmend unsauberer, der Ballbesitz ging zu oft und unnötig verloren, der Gegner wurde quasi aufgefordert mutiger zu werden und an sich zu glauben. Der Glaube der Gastgeber war nach dem zuvor gezeigten überlegenen Spiel unserer Mannschaft sicherlich nicht allzu ausgeprägt dieses Spiel noch komplett zu drehen. Nachdem Benno sein Wechsel-Kontingent komplett ausgeschöpft hatte kam wieder etwas mehr Leben ins Spiel nach vorn und folgerichtig erzielte Kooper nach prima harten Flachpass-Zuspiel von rechts-außen in der 75. Minute das 1:4. Damit war der sogenannte Deckel drauf. Unsere Mannschaft jetzt wieder ruhiger und besonnen, der VfB ohne größere Ambitionen. Am Ende ein auch in der Höhe stimmiger und verdienter Sieg.

Nach der äußerst schmerzhaften wie vermeidbaren Niederlage der letzten Woche gegen die Probsteier SG ging es heute auf den Auberg zum Wiker SV. Der deutliche Sieg aus dem Pokalspiel gegen den Gastgeber sollte allerdings kein Gradmesser der heutigen Begegnung sein, denn der Wiker SV befand sich tabellarisch im Aufwind und hatte sich lt. Stadionblatt einiges gegen unsere Mannschaft vorgenommen. Insgesamt war es bis zum Ende ein sehr zähes Spiel aber die 0:1 Führung quasi mit dem Pausenpfiff war aufgrund einiger guter nicht genutzter Möglichkeiten nicht unverdient. Den wuchtigen Treffer erzielte Leon nach einem Eckstoß aus dem Getümmel aus kurzer Distanz.

 

Chima war bis zu seiner Auswechselung der Aktivposten

Überhaupt hatte unsere Mannschaft das Spiel in der 1. Spielhälfte weitestgehend unter Kontrolle aber der Weg vor das gegnerische Tor war gegen resolute Gastgeber steinig. Die zweite Spielhälfte gestaltete sich anfangs ohne Pep und aus dem mehrfachen Ballgeschiebe zwischen Innen- und Aussenverteidigung resultierten obendrein Ballverluste. Gleichwohl hatte Chima die Gelegenheit auf 0:2 zu stellen. Seine prima Einzelleistung mit präzisem Schuß ins untere Eck lenkte der gute Wiker Torhüter mit den Fingerspitzen am Tor vorbei.

Ab der 79. Min. musste sich Bennos Truppe mit 9 Feldspielern gegen nun drückende Wiker behaupten, denn Silas Griff ins Trikot seines davoneilenden Gegenspielers bestrafte der Schiri mit der roten Karte. Einige brenzlige Situationen später erfolgte der Abpfiff und die damit ausgebaute Tabellenführung der Verbandsliga Ost.

 

 

Tabellenführer gegen den direkten Verfolger war die Ausgangssituation am Samstag im Spitzenspiel der Verbandsliga Ost. Lediglich ein Punkt trennte das Spitzenduo in der Tabelle. Die Mannschaftsverantwortlichen hatten sich als Spielort für den oberen, größeren Platz in Meimersdorf entschieden. Das Geläuf war durch Unebenheiten und langen Rasen nicht einfach zu bespielen und erforderte höchste Konzentration von den Akteuren. Mit den suboptimalen Gegebenheiten kam der Gast augenscheinlich anfangs etwas besser zurecht und gestaltete die Begegnung mit leichten Vorteilen. Unsere Mannschaft kam nicht gut ins Spiel und hatte bei den Zweikämpfen öfter das Nachsehen. Auch das Passspiel war teils fahrig, so dass die Gäste die erste gute Möglichkeit mit einem Pfostentreffer verbuchten.

 

Tim Oliver Zweikampfsieger 

Den Führungstreffer erzielte allerdings unsere Mannschaft in der 30. Minute mit einem sehenswerten Treffer von Tim Gürntke, der den Gästetorhüter eiskalt zum 1:0 überlupfte. Mit dem Ergebnis ging es in die Halbzeit. Auch im 2. Spielabschnitt sollte sich die Statik des Spiels nicht wesentlich verändern. Der MTV war weiterhin bemüht zu punkten und wirkte latent gefährlich. So auch in der 55. Minute als zu diesem Zeitpunkt das als gerecht einzustufende 1:1 der Gäste erzielt wurde. Erst jetzt zeigte unsere Mannschaft ein anderes Gesicht und erspielte sich mit schnellem und klugem Spiel ein deutliches Übergewicht, drängte den MTV in die eigene Hälfte zurück und zündete ein beeindruckendes Feuerwerk. Benno brachte indes fünf frische Akteure von der Bank, die ihre Einwechselung allesamt bestätigten und maßgeblich an der Schlussoffensive beteiligt waren. Nils Franke kürte sich mit dem Siegtor in der 90. Minute darüber hinaus zum Edel-Joker. Nein, das war nicht glücklich, der Sieg war am Ende durch einen fulminanten Schlussspurt gegen nachlassende Gäste verdient.

Team: TW Tim Jonas Jakubzik, Tim Oliver Kannenberg, Leon Lemke, Tim Gürntke, Alan Ramann, Chima Iheagwaram, Tom Bartels, Mika Rosenthal, Oliver Dreier, Julius Todt, Marco Rook.

ETW Macel Büttner, Kristof Koop, Rasmus Backhaus, Jonathan Suchocki, Mathew Schwabe, Nils Franke

Wenn die taktische Marschroute der Gäste am Samstag in Meimersdorf "hinten Beton anrühren und vorne Nadelstiche setzen" lautete, dann ging die Ausrichtung der Probsteier SG zu 100 % auf. Zwei sehenswerte Konter, die Augenscheinlich auch die einzigen Angriffsaktionen blieben, führten bereits zum  0:2 Halbzeitstand. Der Zuschauer machte sich ob des Vorsprungs noch keine großen Sorgen, denn die drückende Übermacht unserer Mannschaft ließ keinen Zweifel an den berühmten geplatzen Knoten.

"Kanne" wurde eingewechselt und zeigte eine ansprechende Leistung

21 Spieler in der gegnerischen Hälfte machte die Räume allerdings sehr eng und die quasi Mandeckung schränkte die Aktionsräume weiter ein. So entwickelete sich ein Belagerungszustand, wobei unsere Mannschaft zu selten den Ball an/in den Sechzehnmeter-Raum beförderte. Gleichwohl, eigentlich vielversprechend erzielte Chima in der 54. Minute aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer. In der Folge und bereits in der 1. Spielhälfte konnte die Probsteier Abwehr den Ball mehrfach für ihren bereits geschlagenen Torhüter von der Linie kratzen. Mit dem Schlusspfiff wurde nicht grundlos bei den Gästen ausgiebig gejubelt. Man hatte drei Punkte ohne nennenswerte Spielanteile gewonnen.

Fazit: Eine bittere Niederlage für unsere Mannschaft, die vergeblich gegen ein Probsteier Abwehr-Bollwerk anlief. Da hilft im Ergebnissport auch nicht die Erkenntnis des Klassenunterschieds.

   
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